2003    2005    2006
Willkommen bei PROTECTOR ONLINE
Branchennews  
Protector 12 - 2004

 
A+A 2005 in Düsseldorf
Der Countdown zur A+A 2005 in Düsseldorf läuft. Das Konzept zur Veranstaltung steht und die Einladungen an die Aussteller und potenzielle neue Teilnehmer wurden bereits auf den Weg gebracht. Bis Mitte Februar 2005 können Anmeldungen zur international führenden Fachmesse für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Persönliche Schutzausrüstungen und betriebliche Sicherheit (24. bis 27. Oktober 2005) vorgenommen werden. Die von den Besuchern der A+A 2003 befürwortete Erweiterung des Angebotes neben Themen des individuellen Schutzes um Aspekte der betrieblichen Sicherheit wird zur A+A 2005 auf Grund der äußerst positiven Publikumsresonanz fortgeführt. Die Hauptthemen der A+A 2005 sind: Arbeitssicherheit, Gesundheit bei der Arbeit, Prävention bei besonderer Gefährung (u. a. Brandschutz, Gefahrstoffmanagement, Sicherheit beim Transport), Betrieblicher Umweltschutz (u.a. Messtechnik zur Vermeidung von Störfällen.


Zehnjähriges Jubiläum
Assa Abloy feierte am 8. November sein zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Gründung 1994 konnte der schwedische Konzern seine Umsätze auf drei Milliarden Euro steigern. Heute ist Assa Abloy mit über 100 Unternehmen in 40 Ländern die weltweit größte Gruppe auf den Gebieten Sicherheitstechnik und Schließsysteme und hält einen globalen Marktanteil von fast zehn Prozent. Zur Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) zählen die Firmen Ikon, Effeff, Keso sowie das Vertriebsunternehmen Assa Abloy Österreich. Das Unternehmen feiert zehnjähriges Jubiläum, obwohl viele Firmen der Gruppe schon seit Hunderten von Jahren bestehen. JPM, die älteste Firma innerhalb des Konzerns, wurde zum Beispiel bereits 1645 gegründet.


Baseball-Veranstaltung mit ID-Ausweisen
Ultra Electronics, Hersteller der Magicard ID Kartendrucker, hat die "Little League World Series" in den USA mit Kartendruckern und Karten ausgestattet. Die Veranstaltung ist das Finalturnier einer Nachwuchs-Baseballliga für Kinder bis zwölf Jahren. Kooperationspartner war Lenel Systems, die Personen gestellt sowie Ausstattung und Installation übernommen haben. Alle Spieler, Trainer und weitere Mitarbeiter erhielten offizielle ID Badges. Die Siegermannschaft erhielt spezielle Ausweise. Die Magnetstreifenkarten besaßen jeweils einen Barcode, der gescannt wurde, um Teams und Offizielle zu registrieren.


Studie vorgestellt
Auf dem 12. Landesdelegiertentag des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Landesverband Saar, wurde der Vorsitzende, Willi Kollmann, mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt. In seiner Rede bedankte er sich für das erneute Vertrauen und richtete gleichzeitig mahnende Worte an die Politik, mehr finanzielle Mittel für die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, Korruption, Kapitalflucht und Schwarzarbeit bereit zu stellen. Als Festredner war Klaus Stüllenberg von der Stiftung Kriminalprävention in Münster eingeladen, der auf der Veranstaltung die im IGT Verlag erschienen "Zukunftsstudie Organisation von Sicherheit in Deutschland ? Erste Evalution und Fortschreibung 2015" erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Die Studie ist im PROTECTOR Online Shop erhältlich:


Jagd auf Novar
Laut Berichten der englischen Zeitung "Sunday Telegraph" hat die Investorengruppe Melrose plc ein Übernahmeangebot für die Novar plc, Mutter der deutschen Novar GmbH, in Höhe von rund 600 Millionen Pfund (rund 900 Millionen Euro) abgegeben. Das Novar-Management lehnt diese Offerte als zu niedrig ab und erwägt lieber eine Aufteilung des Unternehmens, um insgesamt einen besseren Preis zu erzielen. Als "Juwel" gilt die Scheckdruck-Sparte, die nach einem Bericht in der Financial Times England allein rund 600 Millionen Pfund wert sei. Auch der Bereich Intelligent Building Systems ? worin unter anderem die Sicherheitsgewerke zusammen gefasst sind ? ist offenbar begehrt. Laut Gerüchten zeigen sich sowohl Siemens als auch Honeywell, General Electric (GE) und die französische Schneider-Gruppe interessiert, als "Weiße Ritter" einzuspringen. Dabei würden sie Teile oder auch das gesamte Unternehmen kaufen, heißt es. Auf Nachfrage des PROTECTOR äußerte Eberhard Dombeck, Unternehmenssprecher der Siemens AG: "Es handelt sich hierbei um Gerüchte, die wir bei Siemens grundsätzlich nicht kommentieren". Den gleichen Satz auf Honeywell bezogen sagte uns Christian Müller, Leiter Marketing/Kommunikation Honeywell Building Solutions. Zugleich wurde bekannt, dass General Electric den amerikanischen Anbieter von Brandschutzsystemen, Edwards Systems Technology (vornehmlich in den USA, Kanada, Asien und Großbritannien aktiv), für rund 1,4 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) von der SPX Corp. kauft. Es stellt sich die Frage, ob dies eine Akquisition von Novar ausschließt oder sich GE auf großer Einkaufstour befindet. Ein Statement von der Europazentrale war bis Redaktionschluss nicht zu erhalten. Fakt ist: Der Chairman von Novar, Sir Graham Hearne, äußerte vieldeutig wenig sagend, dass es Gespräche mit anderen Unternehmen als Melrose über eine Übernahme gibt.


Videoüberwachung im Grand Hotel Wien
Siemens Building Technologies (SBT) stattet das Grand Hotel Wien zum Schutz der Gäste mit modernster Videotechnik aus dem Hause Dallmeier Electronic aus. Sicherheit ist einer der Faktoren, die die anspruchsvollen Gäste des Grand Hotel Wien als selbstverständlich voraussetzen. Weil die bestehende Videoüberwachung nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprach, erhielt die SBT den Auftrag, die Anlage aufzurüsten und auszuweiten. An strategischen Punkten in den öffentlichen Hotelbereichen wurden 18 unauffällige Kuppelkameras installiert und damit die Zahl der Kameras auf momentan 57 Stück erhöht. Dazu wurde das Hotel mit drei digitalen Bildspeichern und fünf Revisionsplätzen mit der Remote Control Software PView von Dallmeier Electronic ausgerüstet.


Partnerprogramm für Zutrittslösungen
HID hat ein neues Partnerprogramm für Zutrittskontrolllösungen eingeführt. Das Ziel dessen ist, zusammen mit Hard- und Softwareherstellern die Verfügbarkeit von integrierten Lösungen und Produkten auf Basis der HID-Technologie zu ermöglichen. Gründe für die Initiative sind der Trend zum Zusammengehen der physischen und logischen Zugangskontrolle auf einem Medium, die stärkere Rolle der Smartcard- Technologie und erweiterte Anforderungen an Lese- oder Lese/Schreibeinheiten im Zusammenhang mit neuen Anwendungsfeldern. HID hat den Smartcard-Experten Dovell Bonnett als Leiter des Programms gewählt. Bonnett hat mehr als elf Jahre Erfahrung in der Smartcard-Industrie.


Solutions 2005 mit Topthema Video über IP
Vom 16. bis 17. Februar 2005 präsentiert die Dekom Video Security & Network GmbH die 3. Dekom Solutions. Die Messe hat sich in nur drei Jahren zum Branchentreff im norddeutschen Raum entwickelt. Topthema der Messe sind die neuen Video über IP Lösungen. Neben erheblichen Kostenersparnissen bietet Video over IP neue Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten in der digitalen Videoüberwachung. Weitere Themen der Messe sind neue Sicherheitstechniken führender Hersteller sowie branchenspezifische Videoüberwachungskonzepte. Weitere Highlights sind die zahlreichen Workshops. Besucher erhalten darin intensive Einblicke in die Handhabung professioneller Videoüberwachungstechniken. Das gesamte Messeprogramm sowie Anmelde- und Anreise Informationen erhalten Sie im Internet unter:


Informationsforum für Hafensicherheit
Ende Oktober 2004 veranstaltete Alfapass mit Unterstützung der Interflex Datensysteme GmbH & Co. KG ein Informationsforum zum Thema "Einheitliche Sicherheitslösungen für Häfen". Das Forum zum Informations- und Erfahrungsaustausch in Sachen maritimer Sicherheit, fand im Cepa Building im Hafen von Antwerpen statt. Alfapass ist eine Kooperation von drei Partnern in Belgien. Dazu zählen Alfaport Antwerpen (Hafenvereinigung Antwerpen), CEPA (Arbeitgeberverband Hafen Antwerpen) und Seagha (Elektronischer Service-Provider für Transport). Interflex mit seiner IR-Maritime Solutions Group ist Ausrüster für Ausweiskarten, Leseterminals, Videoüberwachung und Sicherheitsleitstandstechnologie. Die Veranstalter freuten sich über die große Resonanz. Über 130 Vertreter von Unternehmen, die innerhalb des Hafengeländes tätig sind, nutzten diese Informationsplattform und unterstrichen damit das gewachsene Sicherheitsbedürfnis der Verantwortlichen.


Neue Vorstände im BVSW
Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Bayerischen Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (BVSW) wählten die anwesenden Mitglieder satzungsgemäß den neuen Vorstand. Die Vorstandsmitglieder Klaus Herbold (Audi) und Erich Spitlbauer (CAP, Flughafen München) sind auf eigenen Wunsch ausgeschieden und wurden für ihre langjährige, erfolgreiche Mitarbeit im Vorstand mit viel Applaus gewürdigt. Nachfolger von Herrn Herbold, Sparte A, wurde Harald Oberfichtner (Datev eG), in die Sparte Bewachungsdienstleistung wurde Dr. Wolfgang Czepluch (BSG GmbH) gewählt. Der neu gewählte Vorstand setzt sich somit aus folgenden Mitgliedern zusammen: Rudolf Schmid, Dietmar Eberhard, Harald Oberfichtner, Wolfgang Wipper, Jürgen Dorrer, sowie Dr. Wolfgang Czepluch (im Bild von links ? Vorstand Franz-Josef Lang nicht anwesend) Aus dem Kreis der Vorstände wurde wieder Wolfgang Wipper zum Vorsitzenden gewählt. Der Vorstand versicherte, seine erfolgreiche Arbeit der letzten vier Jahre fortzusetzen, in denen die finanzielle Konsolidierung erreicht werden konnte. Neue Ziele setzt sich der Vorstand insbesondere darin, das Nachfolgemodell Werkschutzfachkraft erfolgreich einzuführen und die Stärkung der Geschäftsstellen München und Nürnberg weiterzuführen.


Interkey gründet Juniorenarbeitskreis
Der Fachverband Interkey bietet nun auch speziell für die angehenden oder seit kurzem in der Verantwortung stehenden Führungskräfte die Möglichkeit für eine zeitgemäße Weiterbildung und zum fachlichen Austausch. Anfang November haben sich 27 Interkey Verbandsmitglieder getroffen und die Arbeitsgemeinschaft "Interkey Activ" gegründet. Dabei wurde der Rahmen festgelegt, wie zukünftig die Treffen inhaltlich und organisatorisch gestaltet werden sollen. Bereits im ersten Quartal 2005 ist der nächste Workshop geplant.


Studium "Zertifizierte Fachplaner für Brandschutz"
Die ersten 13 Teilnehmer haben den Weiterbildungsstudiengang zum "Zertifizierten Fachplaner für Brandschutz" der International Security Academy (ISA) e. V. erfolgreich abgeschlossen. Der zweite Studiengang begann im September. Praktiker aus Sicherheitsunternehmen und Brandschutz sowie Professoren der FH Bochum vermitteln dabei Kenntnisse aus den Bereichen Brandingenieurwesen, organisatorischer und anlagentechnischer Brandschutz sowie Löschverfahren und -systeme. Das Studium dauert ein halbes Jahr. Zugelassen werden Ingenieure, Architekten sowie Techniker und Meister mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung nach bestandener Aufnahmeprüfung. Der Studiengang wird unter anderem angeboten, weil sich die Haftungssituation für Brandschutz- Planer durch neue Genehmigungsverfahren drastisch verschärft hat.


Zutrittskontrollsystem für ABN Amro
In einem mehrere Phasen umfassenden Programm wird ABN Amro seine europäischen Niederlassungen mit dem Zutrittskontrollsystem AEOS von Nedap ausstatten. Die Bank entschied sich für AEOS wegen der Skalierbarkeit, der optimalen Sicherheit und der Benutzerfreundlichkeit des Systems. Mit dem System kann die Bank ihre Sicherheitsrichtlinien in den Niederlassungen einfacher und kostengünstiger umsetzen. Bei entsprechender Befugnis haben die Bankangestellten mit einem einzigen Pass Zugang zu allen europäischen Niederlassungen. Zudem kann ABN Amro seine für ein sicheres und zuverlässiges Computernetzwerk getätigten Investitionen in vollem Umfang nutzen.


Firmenteilung
Die Astrum GmbH hat die Teilung des Unternehmens beschlossen. Seit dem 1. November 2004 arbeiten die Softwareexperten in zwei eigenständigen Unternehmen. Die bisherige Astrum GmbH, kurz nun Astrum HR, mit den Schwerpunkten Software für Human Ressources, Workforcemanagement sowie Arbeitszeitmanagement gliedert die Geschäftsfelder Engineering im Kundenauftrag, IT-Dienstleistungen sowie die Management-Tools für Risikomanagement und Besucherverwaltung aus. Diese werden künftig in der neu gegründeten Firma Astrum IT GmbH, kurz Astrum IT, am Markt agieren. Gesellschafter und Geschäftsführer beider Unternehmen bleiben weiterhin Walter Greul und Horst-Werner Feldmann. Alle Mitarbeiter wurden entsprechend in das jeweilige Unternehmen übernommen.


Verschmelzung
Nachdem sich Effeff erfolgreich von der Börse verabschiedet hat, wird nun der nächste organisatorische Schritt eingeleitet. Die beiden zur Assa Abloy-Gruppe gehörenden Firmen Ikon und Effeff werden Anfang 2005 fusionieren. Der neue Name der Firma lautet "IKON effeff". Die Marken Ikon und Effeff bleiben bestehen, ebenso die Standorte Berlin und Albstadt. Nachdem die Firmen BAB, Dörrenhaus und Melchert in die Ikon-Organisation eingegliedert wurden, schließt die Fusion der beiden Firmen die organisatorische Restrukturierung der Assa Abloy- Firmen in Deutschland ab. Das Hauptaugenmerk liegt nun darauf, mit einer einheitlichen Vertriebsstruktur die unterschiedlichen Vertriebskanäle und Marktsegmente mit dem kompletten Produktprogramm der Assa Abloy-Gruppe zu bearbeiten. Ikon Effeff wird Leistungen wie EDV, Personalwesen und Finanzen in so genannten Shared Service Centern gemeinsam für alle Standorte nutzen.


CCTV-Technik ermöglicht Nachtschiffahrt
Dass Technik im Transportbereich auch funktionieren kann, erfuhr Minister Dr. Manfred Stolpe im Wasser- und Schifffahrtsamt Minden (WSA), wo er ein neues System zur Automatisierung und Fernsteuerung von Schleusen in Betrieb nahm. Realisiert wurde das Projekt mit Hilfe hochwertiger CCTV-Technik aus Rödermark: Videor Technical lieferte unter anderem 42 VideoJet 1000 und 23 Eneo 15 Zoll TFT-Monitore. Wurden die Schleusen bislang überwiegend 16 Stunden pro Tag betrieben, so ist nun der 24 Stunden-Betrieb mit Einführung der Nachtschifffahrt möglich. Gleichzeitig ist an den Schleusen kein Bedienpersonal mehr nötig, denn die Schleusen werden von der Fernbedienzentrale aus fernbedient: An den mit professionellen Eneo TFT-Monitoren ausgestatteten Bedienplätzen hat das Personal alles im Blick und kann jede Schleuse fernbedienen.


Sicherheitstage 2005
Die Kaba GmbH veranstaltet auch im kommenden Jahr wieder die Kaba Sicherheitstage. Veranstaltungsorte sind Stuttgart (27.1.), Frankfurt/M (1.2.) und Hamburg (3.2.). Das Bedürfnis nach individuellen, kompatiblen Sicherheitslösungen ? integrierbar in bestehende Gesamtkonzepte und abgestimmt mit den Fachbereichen IT, Gebäudeleittechnik, Alarmmanagement/Flucht- und Rettungswegtechnik und den damit zusammenhängenden Themen Workflow und Business-Process-Management ? ist das zentrale Thema in vielen Unternehmen. Dabei steht vor allem die Nachhaltigkeit von Investitionen in der Sicherheitstechnik im Mittelpunkt. Bei den Kaba Sicherheitstagen nehmen Experten führender Sicherheitsunternehmen Bezug auf diese Themen und zeigen Lösungswege. Die Teilnahme ist kostenlos.


Weltweite Zusammenarbeit
Honeywell und die Legic Identsystems AG haben eine Lizenzvereinbarung zur weltweiten Zusammenarbeit getroffen. Durch die Partnerschaft erhält die Honeywell Building Solutions Zugriff auf die hochsichere und flexible Smart Card Technologie von Legic und wird damit Legic basierte Produktlösungen anbieten. Honeywell wird die berührungslose Smart Card Technologie von Legic in eine breite Palette an OEM-Lesern und -Terminals für multifunktionale Smart Card Anwendungen integrieren. Im Vordergrund steht für Honeywell die Erweiterung des bestehenden Produktangebots im Bereich der integrierten Zutrittskontroll- und Zeiterfassungslösungen mit biometrischen Hochsicherheitsanwendungen, bargeldlosen Zahlungssystemen, Parking-Lösungen und eTicketingsystemen für Sportund Freizeitstätten sowie Events.


Digitales Videosystem für New Yorker U-Bahn
Visiowave wurde von New York City Transit als Lieferant für das neue digitale Videoüberwachungssystem in der New Yorker U-Bahn ausgewählt. Mit dem System soll die Sicherheit der Kunden verbessert werden. Die von Visiowave vorgeschlagene Lösung eignet sich hervorragend für Anwendungen von Verkehrsbetrieben und erfüllte alle technischen Anforderungen während des umfangreichen Auswahlprozesses. Visiowave liefert für das Videostreaming sein Evolution HD System und für die Speicherung mehrere Storage HQI Raid Einheiten. Das Visiowave Evolution HD System wurde ursprünglich für einen von Visiowaves Kunden, den Betreiber der Pariser Metro RATP, entwickelt.


Monatsanfang
nach oben
 
Protector 11 - 2004

 
Zutrittskontrolle in all ihren Facetten

Ende September lud die Dr. Städtler GmbH nach Nürnberg zum 3. Security-Forum. Eingeladen waren Kunden und jene, die es werden sollen, den Vorträgen von Partnerfirmen und Dr. Städtler-Experten zu neuesten Entwicklungen bei der Zutrittskontrolle zu lauschen.

Gleich zu Beginn widerlegte Geschäftsführer Horst Eckenberger ein weit verbreitetes Vorurteil. In einem Fernsehbeitrag über nicht realisierte Sicherheitsmaßnahmen war die Rede davon, dass in diesem Fall Wirtschaftlichkeit vor Sicherheit ginge. Eckenberger stellte dagegen, dass Wirtschaftlichkeit gleich Sicherheit sei, womit er den Ansatz seines Hauses grundlegend beschrieb. In seinem Vortrag ging er auf künftige Entwicklungen des Marktes für Zutrittskontrolle ein, die in weiteren Vorträgen vertieft wurden. Zunächst stellte Dr. Klaus Gebhardt neue Funktionen der Zutrittskontroll-Software ZKSWIN vor. Im Mittelpunkt stand dabei das integrierte Antragswesen, mit Hilfe dessen Verantwortlichkeiten abgebildet und in Zutrittsberechtigungen umgesetzt werden.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Hervorragende Zukunftsperspektiven

"In einem weitgehend nach wie vor rezessiven beziehungsweise stagnierenden Umfeld konnte Dorma umsatzseitig zwar nicht wachsen, aber das Ergebnis vor Steuern um über 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern", mit diesen Worten begann Dorma Geschäftsführer Dr. Michael Schädlich seinen Bericht auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf.

Hinter dem Weltmarktführer für Türschließtechnik liegt ein Jahr der Konsolidierung, in dem man sich konsequent den Themen Kostensenkung, Restrukturierung und Effizienzsteigerung gewidmet hatte. Währungseinflüsse belasteten den Nettoumsatz der Gruppe mit 18,5 Millionen Euro, der gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent auf 648,7 Millionen Euro nachgab. Die Akquisitionen hatten dabei im laufenden Geschäft mit 2,1 Millionen Euro nur einen geringen Einfluss. Dr. Schädlich: "Somit erhalten wir eine vergleichbare Umsatzgröße von 665,1 Millionen Euro, was in etwa dem Vorjahreswert von 663,1 Millionen Euro entspricht." Das Ergebnis vor Zinsen und Ertagsteuern konnte deutlich auf eine Umsatzrendite von 7,4 Prozent gesteigert werden.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Den Kunden erziehen

Das Image der privaten Sicherheitsdienste ist schlecht, die Löhne niedrig, die Qualität der Mitarbeiter lässt zu wünschen übrig. Dennoch, dem Wachstum werden beim Marktführer Securitas keine Grenzen gesetzt.

Weltweit setzt der Konzern mit 200.000 Mitarbeitern 6,4 Milliarden Euro um und ist in 20 Ländern vertreten. Auch in Deutschland ist das schwedische Unternehmen Spitze: Über 15.000 Mitarbeiter sorgten dafür, dass letztes Jahr in den drei Divisionen Sicherheitsdienste, Sicherheitstechnik und Cashhandling fast 500 Millionen Euro in den Kassen klingelten. Thomas Berglund, President und CEO von Securitas Services Ltd sagte in kleinem Kreise in Berlin, dass er Securitas weiter wachsen lassen will, jedoch betrachtet er die Expansion durch Zukäufe kleinerer Sicherheistdienstleister einstweilen für beendet, nun soll konsolidiert werden und das Wachstum aus der Ausweitung des Geschäftes kommen.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Westminster Cathedral mit Feuermeldern geschützt
Die Westminster Cathedral in London wurde mit einem neuen Brandmeldesystem mit intelligenten Brandmeldern XP95 von Apollo ausgestattet. Das Vier-Loop System umfasst das Kirchenschiff, die Seitenkapellen sowie angeschlossene Gebäude. Die katholische Kirche wurde im byzantinischen Stil in den Jahren 1895 bis 1903 erbaut. Über 8.000 Menschen besuchen das Gebäude jede Woche. Die Ausstattung umfasst etliche Mosaiken und 125 verschiedene Arten von Marmor. Zudem befinden sich wertvolle Kunstgegenstände in der Kirche.


Digitalfunknetz für Bundesautobahnen
Der Landesbetrieb Straßen und Verkehr Rheinland-Pfalz hat der EADS Defence and Communications Systems den Auftrag erteilt, ein digitales Betriebsfunknetz auf Basis des Tetrapol- Standards entlang den Autobahnen in Rheinland-Pfalz aufzubauen. Der Auftragswert liegt bei rund 3,6 Millionen Euro. Der digitale Autobahn-Betriebsfunk unterstützt die Straßenbauverwaltung bei ihren vielfältigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf den Bundesfernstraßen, aber auch bei ihren Serviceaufgaben beim Befreien der Straßen von Eis und Schnee und bei der Absicherung bei Unfällen. Darüber hinaus können vorhandene Mittel, wie Fahrzeuge, Arbeitsmaschinen und Personal effektiver eingesetzt und disponiert werden. Denn beim Digitalfunk können neben Sprache auch Daten übertragen werden; auch neue Anwendungen wie Flottenmanagement werden möglich.


Expoprotection/Fire 2004
In diesem Jahr findet die 20. Ausgabe der führenden französischen Sicherheitsfachmesse Expoprotection/Fire vom 2. bis 5. November in Paris im Villepinte Messegelände statt. Über 1.000 Aussteller stellen auf einer Fläche von 26.000 Quadratmetern aus. Die Veranstalter erwarten etwa 25.000 Besucher aus 90 Nationen. Thematisch gibt es drei Schwerpunkte: Sicherheit, Brandbekämpfung und Prävention berufsbedingter Risiken. Bei der Sicherheit liegt das Hauptaugenmerk auf der Zutrittskontrolle und Videoüberwachung. Des weiteren widmet sich die Messe unter anderem mechanischen und physischen Sicherheitssystemen, Alarmanlagen, Dienstleistungen und dem Daten- und Werteschutz. Im Schwerpunkt Brandschutz wird ein umfassendes Angebot zu Entrauchung, Löschsystemen, Feuermeldern, Risikoanalyse und Wartung geboten. Der Bereich Prävention berufsbedingter Risiken beschäftigt sich mit Arbeitsschutz.


MoMA-Kunstwerke geschützt
Ein sicheres Auge auf weltbekannte Kunstwerke und mehr als eine Million Besucher hatte Geutebrück während der siebenmonatigen Gastausstellung des Museum of Modern Art in der Neuen Nationalgalerie Berlin. Dezent montierte Kameras zeichnen jede Person auf. Die knifflige Installation durch die Kora GmbH im denkmalgeschützten Baukörper erfolgte unter strengen Auflagen. Die eingesetzte Videoüberwachungsanlage MultiScope II plus von Geutebrück überzeugt durch fehlerfreien, bedienerfreundlichen Betrieb. Das gespeicherte Bildmaterial steht zur schnellen Bearbeitung potenzieller unvorhergesehener Ereignisse 24 Stunden lang zur Verfügung. Perfekten Überblick aus verschiedenen Perspektiven - und zwar auch bei unterschiedlichen Aufzeichnungsraten - bietet die zeitsynchrone Wiedergabe mehrerer ausgewählter Kameras; eine patentierte Funktion. Mittels Motion Search, einer gezielten Suche nach Bewegungen, sind relevante Bilder in Sekundenschnelle verfügbar.


Vermögenswerte übernommen
Der Bereich Building Technologies von Siemens hat sich mit der Building + Facility Center GmbH (BFC) vertraglich auf den Kauf von Teilen ihrer Technologie- Lösungen auf den Gebieten Zutrittskontrolle und Videoüberwachungssysteme geeinigt. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.


Schiebetor der Superlative
Für einen schweizer Militärflugplatz, der eine Durchrollbreite von 50 Metern für Großraumflugzeuge innerhalb des Flugplatzgeländes benötigte, hat Gunnebo Wego eine Lösung aus zwei gegenläufigen und jeweils 25 Meter breiten Rollentor-Elementen realisiert. Als Torblattquerschnitt wurde wegen der erhöhten Steifigkeit eine spezielle Dreieckskonstruktion gewählt. Jedes Torelement erhielt zwei Antriebe zur besseren Lastverteilung.


VdS-Zulassungen für Löschsysteme und -mittel
Durch VdS Schadenverhütung wurden die Löschsysteme KD-1230 mit dem Löschmittel Novec 1230 von 3M und Argonite zugelassen. Für beide Löschsysteme wurden der Kidde-Deugra Brandschutzsysteme GmbH sowohl die System- als auch die Errichteranerkennungen erteilt. Zusätzlich sind Novec 1230 und Argonite durch das Sächsische Staatsministerium des Innern als Feuerlöschmittel zugelassen.


VdS-Anerkennung
Die iClass Leser-Produktfamilie von HID hat die VdS-Anerkennung erhalten. HID ist damit eine von wenigen VdS-zertifizierten Firmen, die 13,56 MHz kontaktlose Smartcard-Leser herstellen. Zu den anerkannten Produkten gehören die Leser iClass R10, R40 und RK40 und die Lese/Schreib-Einheiten RW300, RW400 sowie RWK400.


Patentstreit um mechatronische Schließzylinder
SimonsVoss hat die Dom Sicherheitstechnik und CES Zylinderschlossfabrik wegen Patentrechtsverletzung verklagt. Demnach böten die Beklagten elektronische Schließzylinder an, die das Patent von SimonsVoss verletzten. Auf Nachfrage des PROTECTOR äußerten sich Dom und CES in einer gemeinsamen Stellungnahme, dass sie gegen das Patent fristgerecht Einspruch erhoben hätten und davon ausgehen, dass diesem Widerspruch statt gegeben würde, weshalb die Klage von SimonsVoss gegenstandslos würde. Ebenso auf Anfrage des PROTECTOR nahm SimonsVoss zur Klage Stellung. Darin heißt es, dass CES ein Lizenzierungsangebot von SimonsVoss nicht angenommen hätte. Und da bereits der Prüfer des Deutschen Patentund Markenamts zu dem Ergebnis kam, dass die Erfindung von SimonsVoss zum maßgeblichen Zeitpunkt (7.11.1997) patentfähig sei, sei SimonsVoss davon überzeugt, dass dem Einspruch nicht statt gegeben werden würde.


Videoüberwachung im Westcenter Wiesbaden
Im Westcenter Wiesbaden wurde vor zwei Jahren im Zuge umfangreicher Umbau- und Renovierungsarbeiten die bestehende Videoüberwachungsanlage ausgetauscht. Insgesamt 37 Kameras erfassen nun neben den Passagen, Aufzügen, Außenbereichen sowie Grünanlagen auch die Parkebenen in der Tiefgarage. Alleine dort hat das ortsansässige Unternehmen Neox Technologies 20 Tag/Nacht-Kameras installiert (Sanyo VCC 4592P). Dank "motion detection" startet die digitale Aufzeichnung erst dann, wenn die Kamera eine Bewegung erfasst. Die so gewonnenen und leicht zu handhabenden Daten werden bisher nur zur Nachverfolgung bei Schadensfällen herangezogen. So konnte beispielsweise schon die Demolierung einer Parkschranke aufgeklärt und dem Schadensverursacher zugeordnet werden.


2. PROTECTOR-Kongress Unternehmenssicherheit
Nach der erfolgreichen Premiere in diesem Jahres findet am 17. und 18. Februar 2005 die zweite Auflage des PROTECTOR Kongresses Unternehmenssicherheit statt. Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, hat bereits als Referent zugesagt und wird über die aktuelle Bedrohungslage hinsichtlich Terrorismus und EU-Osterweiterung sprechen. Die Veranstaltung ist gespickt mit praxisrelevanten Vorträgen zu Sicherheitsmanagement und Sicherheitstechnik. Dabei kommt zur Sprache, wie Unternehmen eine wirkungsvolle Notfallplanung realisieren, welche Vorkehrungen gegen interne Kriminalität getroffen werden sollten und wer welche rechtliche Verantwortung für Unternehmenssicherheit besitzt. Biometrische Zutrittskontrolle, Realisierung digitaler Videoüberwachung, der effektive Einsatz von Löschverfahren und die Planung von Rettungswegen mit Simulationssoftware bilden die Schwerpunkte für Sicherheitstechnik. Eine interaktive, das Plenum einbindende Gesprächsrunde zum Thema: "Wie bereiten sich große Wirtschaftsunternehmen auf künftige Sicherheitsanforderungen vor und welche Rolle spielen dabei Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen und technische Lösungen" bildet den Höhepunkt des Kongresses. Detaillierte Informationen finden Sie unter:


VfS-Jahresveranstaltung
Die Jahresveranstaltung des Verbandes für Sicherheitstechnik e.V. (VfS) findet in diesem Jahr am 25. November wieder im Bürgerhaus Wilhelmsburg in Hamburg statt. Zum zehnjährigen Jubiläum des Verbandes hat Geschäftsführer Peter Reithmeier mit gewohnt sicherer Hand erneut ein interessantes Programm zusammen gestellt. Nach der Eröffnung erläutert Norbert Pieper von der Deutschen Post die "Optimierung und Ökonomisierung des Gefahrenmanagements am Beispiel des Post- Towers in Bonn" (siehe auch Beitrag im PROTECTOR 9/04, Seite 31). Danach äußert Dr. Christine von Weizsäcker "Gedanken zum Thema Vernunft". Anschließend geht Professor Dr. Axel Lehmann von der Universität der Bundeswehr in München in zwei Vorträgen auf die "Beherrschbarkeit technischer Systeme" ein. Die "Unternehmerische Verantwortung" beleuchtet Heiko Spitzeck von der Universität St. Gallen. Egbert Diehl wirft einen Blick auf "Neue Wege der Korruptionsbekämpfung" und im abschließenden traditionell nicht ganz ernst gemeinten Vortrag klärt ein Überraschungsgast über "Die Bedeutung von Sicherheit im Bild" auf. Der Beginn der Veranstaltung ist 8:15, Ende wird gegen 16:30 sein. Wie in den vergangenen Jahren gibt es wieder eine begleitende Ausstellung von Herstellern der Sicherheitsbranche.


Kartenschalter für Allianz Arena
54 Schalter zur Ausgabe von Eintrittskarten liefert die Walter Wurster GmbH für die Allianz Arena in München. Die Durchreichen für die Kassenhäuschen werden speziell an die Bedürfnisse des neuen Superstadions angepasst. Neben einem einwandfreien Funktionieren müssen die Schalter immer auch den Wetterbedingungen und dem Vandalismus mancher "Fans" standhalten. Zum Einsatz kommt mit dem Modell 30 ein Schalter der Schwaben, der sich schon tausendfach bewährt hat. Speziell für München wird die Schiebemulde komplett aus rostfreiem V2A Edelstahl gefertigt. Sie ist ausschließlich von innen bedienbar und verriegelt jeweils in den Endstellungen.


Fachkatalog Security 2005
Soeben erschienen ist der Monacor- Fachkatalog "Security 2005". Er zeigt das breite Spektrum des digitalen Sicherheitsequipment (multifunktionale Bildspeicher, Kameras, Web-Server und PCSteckkarten), das Monacor entwickelt hat, ebenso wie die konventionelle analoge Videoüberwachungs- und Alarmtechnik. Know-how- Seiten mit Tabellen, Berechnungsformeln und nützlichen Tipps sowie Anwendungsbeispiele, wie die Videoüberwachung einer Tankstelle, ergänzen die Produktpräsentation. Der Katalog ist kostenfrei zu beziehen über


Die Eltec Elektronik AG hat Martin Görner zum neuen Vertriebsleiter bestimmt. Damit stärkt das Unternehmen seine Präsenz in den Zielmärkten Automation, Telekommunikation, Medizintechnik, Sicherheits- und Verkehrstechnik. Beim Aufbau von Distributionsnetzwerken und der Betreuung von Key Accounts und OEM-Kunden war Görner in Europa, USA und Asien tätig.


Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Giesecke & Devrient, Willi Berchtold, hat das Unternehmen zum 31. Oktober 2004 verlassen. Die Aufhebung des Vertragsverhältnisses erfolgt im besten beiderseitigen Einvernehmen. Berchtold war im September 1998 von IBM zu G&D als Vorsitzender der Geschäftsführung gewechselt.


Der Geschäftsführer der Notifier Sicherheitssysteme GmbH, Holger Hesse, hat direkt nach der Security das Unternehmen verlassen. Hesse nannte gegenüber PROTECTOR unterschiedliche Auffassungen über die Unternehmensführung als Grund für die Trennung. Eine Stellungnahme von Notifier oder der Konzernmutter Honeywell lag bis zum Redaktionsschluss nicht vor.


Die Dräger Safety AG & Co. KGaA wurde für ihr erfolgreiches Controlling in Forschung und Entwicklung ausgezeichnet. Das Laboratorium Werkzeugmaschinen und Betriebslehre der TH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hatten im Rahmen einer Untersuchung die Praktiken namhafter Firmen im Bereich Forschung und Entwicklung untersucht, um erfolgreiche Ansätze und Konzepte des F&E-Controllings, so genannte "Successful Practices", bei führenden Unternehmen zu identifizieren.


Die HID Corporation hat Deister Electronic eine Lizenzfreigabe für HIDs Prox Technologie erteilt. Durch diese Vereinbarung erhält Deister Electronic das Recht, volle 125 Kilohertz Prox cards HID-Kompatibilität in ihrem kompletten Zugangskontrollleser-Programm einzusetzen.


Die Legic Identsystems AG verstärkt die Marktbearbeitung in Amerika und eröffnet eine neue Geschäftsstelle, die Business Unit Amerika. Mit der Leitung wurde Robert M. Fee betraut. Er wird der neuen Geschäftsstelle als General Manager North America vorstehen.


Monatsanfang
nach oben
 
Protector 10 - 2004

 
Hightech für den Kunden

PROTECTOR sprach mit Robin Edmunds, Export Director of Hochiki Europe (UK) Limited über das Engagement seines Unternehmens auf dem deutschen Markt und über die Vorteile, die Kunden und und Errichter aus der Verwendung von Hochiki-Produkten ziehen können.

PROTECTOR: In welchem Maße ist Hochiki ein europaweit agierendes Unternehmen?
Robin Edmunds: Hochiki Europe (UK) Ltd. ist die Unternehmenszentrale für Europa und den Mittleren Osten der Hochiki Gruppe, einem internationalen Lösungsanbieter für Branderkennung und Feueralarmierung. Die jährlichen Verkäufe erreichen 420 Millionen Euro. Hochiki-Produkte werden seit mehr als 30 Jahren in Europa verkauft.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Distribution für deutschsprachigen Raum
Die Videor Technical E. Hartig GmbH in Rödermark bei Frankfurt ist einer der führenden Anbieter für Video-Sicherheitstechnologie und der bedeutendste Distributor in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künftig bietet Videor Technical seinen Kunden nun auch die gesamte Produktpalette von Axis Communications im Bereich der netzwerkbasierten Videoüberwachung an. Hierzu zählen neben digitalen Netzwerkkameras auch die Videoserver und digitalen Recorder des weltweiten Marktführers Axis Communications. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen startete zum 1. September 2004 und betrifft den Sicherheitsmarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Videor Technical erweitert damit sein breites Produktspektrum an Video-Sicherheitslösungen um die Produkte und Lösungen von Axis Communications. Angeboten werden von Videor Technical zukünftig sowohl die digitalen Netzwerkkameras, als auch die Videoserver, digitalen Videorecorder und die Überwachungssoftware von Axis.


Evakuierungssanlage mit Solas-Zulassung
Die digitale Durchsage- und Evakuierungsanlage Praesideo von Bosch erhielt vom Germanischen Lloyd die Solas-Zulassung (Safety of Life at Sea). Dies ist eine weitere Bestätigung, dass die Bosch-Anlage den strengen Anforderungen der zivilen Schifffahrt an Sicherheit und Zuverlässigkeit entspricht. Praesideo wurde bereits von verschiedenen nationalen Prüforganisationen nach der Europa-Norm für Sprachalarmsysteme IEC60849 erfolgreich zertifiziert. Die Solas-Zulassung gilt als das wichtigste aller internationalen Sicherheitszertifikate in der Handelsschifffahrt. Mit dieser Zulassung in den Kategorien C, EMC1 und EMC2 ist Praesideo auch freigegeben für den Einsatz auf Kreuzfahrtschiffen sowie küstennahen Gas- und Öl-Bohrplattformen. Erreicht wurde dies, weil Praesideo beispielsweise strenge Vorschriften bezüglich der überwachten Lautsprecherleitungen und der dauerhaften Korrosionsfestigkeit des Systems gegenüber Salzwasser erfüllt.


Deutsche Biometrie-Software vorn
In der jetzt veröffentlichten Studie Bio- Finger I des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) belegt der Algorithmus zur Fingerabdruck- Erkennung der Bromba GmbH den ersten Platz. Unter anderem im Hinblick auf eine mögliche Integration von Fingerabdrücken in deutsche Personaldokumente ließ das BSI im Projekt Bio- Finger I mehrere biometrische Systeme auf ihre Erkennungsleistung prüfen. Im Test waren elf sogenannte Scanner, die Fingerabdrücke aufnehmen und sieben Algorithmen, die im praktischen Einsatz anhand solcher Aufnahmen die vorgegebene Identität eines Menschen verifizieren sollen. Um die Erkennungsleistung der Algorithmen der verschiedenen Hersteller beurteilen zu können, wurde jeder Algorithmus im Zusammenspiel mit allen Scannern getestet. Den Spitzenplatz der leistungsfähigsten Software für die Finger-Biometrie belegte danach das Produkt der Bromba GmbH.


Schließsystem für Hotel "Mercure Newa"
Dass aus einem Unglück etwas Gutes zu machen ist, beweist das Hotel Mercure Newa im Zentrum der Dresdener Neustadt. Als 2002 das Jahrhundert-Hochwasser die Dresdener Innenstadt überflutete, entstand in dem aus DDR-Zeiten stammenden Plattenbau technischer Totalschaden. Bei der Renovierung entschied man sich, die Gästezimmer mit dem System Salto von Evva auszustatten. Dabei mussten keine Verkabelungen zu den Türen ausgeführt werden, weil die schmalen Salto-Beschläge mit handelsüblichen Batterien betrieben werden. Der Gast erhält an der mit drei vernetzten Codiergeräten ausgestatteten Rezeption einen fälschungssicheren i- Button als Schließmittel. In den darin integrierten Speicherknopf wird die Berechtigung für das jeweilige Zimmer und die gebuchte Aufenthaltsdauer einprogrammiert.


Sicherheit für die Berliner Museumsinsel
Ela-soft hat den Auftrag zur Ausstattung der Berliner Museumsinsel mit einem umfassenden integrierten Sicherheitsmanagementsystem erhalten. Die Museen der Spree-Insel im Zentrum Berlins, wie das Bode-Museum, die Alte Nationalgalerie, das Pergamonmuseum und andere Sammlungen, beherbergen unschätzbare Werte, die mit Brand- und Einbruchmeldetechnik sowie Videoüberwachung geschützt werden. Hier sind Systeme unterschiedlichster Hersteller im Einsatz. Mit dem neuen Managementsystem auf der Basis von Gemos 3 wird nun das Betriebsund Schutzkonzept optimiert. Die webbasierte Lösung bietet offene Schnittstellen zu den vielfältigen vorhandenen und zukünftigen Sicherheits- und Gebäudesystemen der verschiedenen Museen und ermöglicht die übergreifende Vernetzung.


Transponder im Kölner Neptunbad
Das elektronische Schließsystem Obid megalock-l der Firma Feig Electronic ist im Kölner Neptunbad im Einsatz. Bereits seit über 90 Jahren steht das Neptunbad ganz im Zeichen der Körperkultur. Die Anforderungen an ein Schließsystem in einer Anlage wie dem Neptunbad ließen nur eine Transponder- Lösung zu. Zum einen verlangte ein Premium-Club wie das Neptunbad ein bargeldloses Bezahlsystem und zum anderen wurde ein Transponder als Speichermedium der Mitglieds-Trainingspläne benötigt. Auf dem gleichen Transponder, der im Umkleidebereich die Schränke verschließt, können nicht nur Guthaben für das Bezahlen im Gastronomiebereich gespeichert, sondern auch der individuelle Trainingsplan des Mitglieds hinterlegt werden. In jedem computergestützten Fitnessgerät der Firma Technogym befindet sich nämlich ein RFIDLeser, der den Transponder ausliest und gemäß des hinterlegten Trainingsplanes die Trainingsintensität an diesem Gerät automatisch einstellt.


Digitales Bildarchiv fürs Parkhaus
Zufriedenheit auf der ganzen Linie bei der P+R Park & Ride GmbH, München: Die Arbeit mit dem digitalen Bildaufzeichnungssystem MultiScope II plus von Geutebrück, integriert in das Parkhaus Managementsystem von Scheidt & Bachmann, lässt keine Wünsche offen. Die ereignisgestützte Videoaufzeichnung mit digitalem Bildarchiv erlaubt bei der Überprüfung von Unregelmäßigkeiten, wie Vandalismus- oder Betrugsfällen, große Zeit- und Kosteneinsparungen. Die Überalterung der analogen Rekorder machte eine neue Anlage notwendig - möglichst unter weitgehender Nutzung vorhandener Infrastruktur. Nun digitalisieren und speichern acht digitale Bildaufzeichnungsgeräte MultiScope II plus simultan Bilder. Der Informationsaustausch zwischen Geutebrück und Scheidt & Bachmann erfolgt über eine eigens entwickelte Softwareschnittstelle. Im Zentralrechner laufen alle Ereignisse des Gesamtsystems zusammen. Die intelligente Bildarchivierung, welche Ereignisdaten und Bildmaterial zu einem Datensatz verschweißt, ermöglicht den sekundenschnellen Bildzugriff und erleichtert einerseits schnelle Hilfe bei Kundenfragen über den Serviceruf und andererseits den Nachweis von Fehlverhalten, wie bei versuchtem Ticketbetrug. Hilfreich ist dabei die erhöhte Bildqualität und Zuverlässigkeit sowie die einfache Bedienung des komplexen Systems.


Komplette Übernahme
Gunnebo Entrance Control AB, Teil der Gunnebo Gruppe, hat alle Anteile an der Hammer Sicherheit AG in der Schweiz übernommen. Hammer Sicherheit fertigt und verkauft Sicherheits-Drehtüren und -Schleusen und hat einen Jahresumsatz von rund 35 Millonen Schwedischen Kronen (rund 3,85 Millionen Euro). Hammer Sicherheit beschäftigt 17 Mitarbeiter in der Schweiz und in Deutschland. Das Unternehmen hat sich auf hochwertige Sicherheits-Drehtüren und -Schleusen spezialisiert.


200 Millionen Zutrittskontrollkarten geliefert
HID hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Der 200 Millionste Berechtigungsnachweis (Zutrittskontrollkarte, Schlüssel oder Schlüsselanhänger) wurde an die Stadtverwaltung von Los Angeles geliefert. Angestellte der Stadtverwaltung der zweitgrößten Stadt der Vereinigten Staaten nutzen hier die Zutrittskontrollkarten. Das Zutrittskontrollsystem wird von der Verwaltungseinheit Security Systems der General Services betrieben, die verantwortlich für die Sicherheit von Angestellten und gewählten Persönlichkeiten während des Aufenthaltes in öffentlichen Gebäuden ist. Genaral Services betreut mehr als 900 Einrichtungen inklusive der City Hall mit verschiedene Sicherheitsstufen für die ungefähr 40.000 Angestellten des öffentlichen Dienstes.


Zentralstadion Leipzig mit Videoüberwachung
Ultrak Deutschland GmbH, jetzt Honeywell Security Deutschland, hat die Videoüberwachungsanlage für das Zentralstadion Leipzig geliefert. In allen Stadien- und Vorfeldbereichen werden insgesamt 68 hochauflösende Farbkameras flächendeckend zur Überwachung eingesetzt. Die ausgewählten Zoomobjektive mit langer Brennweite erlauben eine lückenlose Überwachung aller Tribünenplätze mit großformatiger Darstellung von Personen. Das Herzstück der Videoüberwachungsanlage ist die Videozentrale. Sie besteht aus der modularen Videokreuzschiene Max- 1000. Im Raum der Polizeiaufsicht sind zwei Bedienplätze eingerichtet, über die eine Monitorwand mit acht Farbmonitoren gesteuert werden kann. Weitere Bedienplätze befinden sich beim Stadionsprecher und beim Brandschutzbeauftragten.


Umsatzsteigerung
Die Mobotix AG, Hersteller von Netzwerkkameras, hat im Geschäftsjahr 2003/2004 einen Umsatzzuwachs von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Auf dem deutschen Markt stiegen die Erlöse hierbei um 57 Prozent. Der Umsatz des Kaiserslauterer Unternehmens betrug im letzten Quartal des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2004 2,75 Millionen Euro. Das Quartalsergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) lag bei 407.000 Euro, die Exportquote bei 41 Prozent. Mobotix hat 61 Mitarbeiter. Mit diesem Ergebnis setzt die 1999 gegründete Mobotix AG ihr überdurchschnittliches Wachstum in dem schnell zunehmenden Markt für Überwachungssysteme auf Basis der Netzwerkkamera- Technologie fort.


40 Jahre - Electronics for Specialists
Bei einer 40-jährigen Unternehmensgeschichte in der Elektronik Branche darf man sicher schon von einer guten alten Tradition sprechen, wenn Monacor International im Herbst seinen aktuellen Gesamtkatalog vorstellt. Anwendern und Nutzern von Elektronikprodukten ist dieses Werk eine vertraute Fundgrube, denn auf den 620 Seiten reicht die Bandbreite der Produkte noch immer vom Batterieanschlussstecker für einige Cents bis in zu Hochleistungs- Videoüberwachungskomponenten für mehrere tausend Euro. Der über 620 Seiten starke Electronics for Specialists 2005 (K 80) erscheint auch in diesem Jahr Ende September und ist kostenfrei erhältlich. Monacor steht dabei im Electronics for Specialists für professionelle und leistungsfähige Produkte der ELA-Technik. In den letzten Jahren sind neben dem traditionell besonders starken Lautsprechersortiment im Bereich Misch- und Leistungsverstärker Geräte realisiert worden, die auch modernen Ansprüchen bei komplexen Anforderungen in unterschiedlichsten Beschallungssituationen genügen.


Echtzeitbilder für besseren Verkehrsfluss
NKF Electronics erhielt den Zuschlag, für Rijkswaterstaat, einem Fachressort des niederländischen Verkehrsministeriums, ein Gigabit-Ethernet-Kommunikationsnetzwerk (GBE) zu entwickeln, einzurichten und zu warten. Die Ausschreibung von Rijkswaterstaat erfolgte im Auftrag des neuen Verkehrskontrollzentrums, das für den Südwesten der Niederlande zuständig ist. Das IP-Netzwerk wird im April 2005 in Betrieb genommen und ermöglicht die umfassende Kommunikation zwischen dem neuen Verkehrskontrollzentrum bei Rotterdam und 16 Verkehrseinrichtungen, die über eine Fläche von 900 Quadratkilometern verteilt sind. Dazu gehören Tunnels, ferngesteuerte Kanalbrücken und Fahrbahnen für spezielle Zwecke. In einer umfassenden technischen Abnahmeprüfung hat NKF Electronics Rijkswaterstaat von der Qualität und Zuverlässigkeit seiner GBE-Netzwerklösungen überzeugt. Das Kommunikationsnetzwerk wurde zur Anbindung an bestehende LANNetze ausgelegt und ist in der Lage, 600 Videostreams und 144 Audiostreams gleichzeitig zu übertragen. Das Codec C-20 wandelt Audiodaten in CD-Qualität und Videodaten in höchster MPEG- 2-Qualität in IP-Datenströme um.


Zutrittskontrolle in Ägypten
Vodafone Egypt wurde im November 1998 als Misrfone Telecommunications S.A.E. gegründet, einem internationalem Konsortium. Mit seiner Technologie bahnt Vodafone Egypt mit seinen 1.900 Mitarbeitern den Weg für den Mobilfunk in Ägypten. Als sehr innovatives Unternehmen suchte Vodafone Egypt ein flexibles, zukunftsträchtiges Zutrittskontrollsystem, das basierend auf der neuesten Technologie, höchste Sicherheit bot. Ziel dieses Projekts war es, ein physikalisches Zutrittskontrollsystem bestehend aus einer mechanischen, elektronischen und computerbasierenden Lösung zu schaffen, um das Firmengelände sowie die Eingänge des Firmenhauptsitzes in der 6th of October City zu kontrollieren. Mit Kaba Benzing und Kaba Gallenschütz als Hardwarelieferant, Core International (Irland) als Softwarehersteller und ISI Egypt als Systemintegator fand Vodafone Egypt kompetente Partner für eine langfristige Zusammenarbeit.


Zutrittskontrolle für Fußball-EM
Coimbra war zusammen mit acht weiteren portugiesischen Städten Austragungsort der Fußball Europameisterschaft 2004. Für dieses sportliche Ereignis ließ Coimbras Stadtverwaltung ihr Stadion sanieren und umbauen. Für die Zutrittskontrolle der Besucher wurden an allen Eingängen Drehkreuze von Kaba Gallenschütz installiert. Die Lösung besteht aus 34 doppelten Kentaur FTS-L02. Das Personenleitelement ist gleichzeitig eine abschließbare Tür. Bei offener Tür sind die Kartenleser bequem zu bedienen,Vordrängeln ist nicht möglich. Im geschlossenen Zustand befinden sich die Leser innen, vor Vandalismus und Wetter geschützt.


Deutsch-Israelische Zusammenarbeit
Am 16. und 17. Juni 2004 fand in der Handelskammer Hamburg die erste Safety & Security 2004 statt. Diese Veranstaltung, die vom Büro des Handelsattachés der Botschaft des Staates Israel organisiert wird, richtet sich an israelische und deutsche Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Vetreter von über 100 Unternehmen beider Länder trafen sich zu mehr als 500 vorab organisierten Einzelgesprächen, um Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit zu besprechen. Das Businesstreffen in Anwesenheit des Präsidenten der Israelisch- Deutschen Industrie- und Handelskammer und Botschafters, Avi Primor, des Staatsrats der Hamburger Behörde für Inneres, Dr. Stefan Schulz, sowie des Staatssekretärs im Ministerium für Innere Sicherheit des Staates Israel, Shmuel Hershkowitz, wurde von den Teilnehmern beider Seiten als voller Erfolg gewertet.


Sicherheitsmesse in Brüssel
Die fünfte Ausgabe der Secura wird am 23., 24. und 25. März 2005 in den Hallen 11 und 12 der Brüssleler Messe statt finden. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung richtet sich an alle, die mit Sicherheit und Betriebssicherheit befasst sind. In Belgien gibt es keine andere Veranstaltung, die die beiden Nischenmärkte so eng miteinander verknüpft. Zum ersten mal wird die Secura ihre Kräfte mit der Ergonoma, der Europäischen Messe für Arbeitsplatz und Ergonomie an Arbeitsstätten bündeln. Seit ergonomische Lösungen immer öfter in einem Atemzug mit der Sicherheit am Arbeitsplatz genannt werden, haben sich beide Veranstaltungen entschlossen, miteinander zu verschmelzen.


Alarmmelde-System mit VdS-Zulassung
Als erstes System im Markt hat der VdS das Störmelde- und Alarm-System TAS-Link auch für die Übermittlung eines Alarms über Datennetze zugelassen. TAS-Link baut ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) auf und genügt höchsten Anforderungen an Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit. Erstmals ist es nun möglich, auf teuere Standleitungen zu verzichten und Alarmmeldungen per Inter- oder Intranet zu übermitteln. TAS-Link ist ausgelegt für Objekte mit hohen Sicherheits- Anforderungen. Hierzu gehören Banken, Carrier, Energieversorger und Behörden. Interessant ist das System auch für Unternehmen mit vielen Filialen, die über das Internet mit einander vernetzt sind. Nachrichten kodiert TASLink mit einem Algorithmus des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).


Videoüberwachung für automatische U-Bahn
Anfang 2006 geht die erste vollautomatische U-Bahn Deutschlands in Nürnberg (Linie U3) in Betrieb. Dazu sind erhebliche Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Wesentlicher Bestandteil ist die Bahnsteiggleisbeobachtung. Damit kann der gesamte Gleisbereich in den Bahnhöfen von der zentralen Service- Leitstelle aus eingesehen und bei Gefahr gezielt interveniert werden. Mit der notwendigen Erweiterung des digitalen Videobildspeichersystems wurde die Securiton beauftragt. Sie besitzt ein umfassendes Know-how in der gesamten Sicherheitstechnik. Neben dem ersten digitalen Videobildspeichersystem (Fast) hat sie bei der Nürnberger UBahn auch die komplette Brandmeldetechnik und das Sicherheitsleitsystem SLS-Pro installiert. Aufgrund der positiven Erfahrungen wird die digitale Bildspeicherung nunmehr in das Bahnsteigsicherungssystem für die automatische U-Bahn integriert. 160 Videokameras zeichnen dann permanent das Geschehen auf. Alle Bilder werden MPEG2-codiert und ausfallsicher archiviert. Die Aufzeichnungen werden bei Bedarf über das Betriebsleitsystem angefordert und betrachtet. Die Bildauswertung erfolgt über einen eigenen, gegen unbefugten Zugriff geschützten Arbeitsplatz in der Service-Leitstelle der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG). Das digitale Speichersystem ist zukunftssicher und kann modular erweitert werden.


Sein zehnjähriges Jubiläum feiert in diesen Tagen der Leiter des Bereichs Entwicklung Rainer Schäfer im Haus der GFOS mbH. Am 1.8.1994 nahm Schäfer seine Tätigkeit bei der GFOS in Essen auf. Zunächst war er Geschäftsführer und Gesellschafter der GFOS Systemhaus.


Die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e.V. (ASW) informiert darüber, dass das Vorstandsmitglied Michael Sorge, der bereits seit dem 27. Juni 2000 dem ASW-Vorstand angehörte, am 7. September 2004 seine Ehrenämter bei der ASW niedergelegt hat.


Dr. Walther Plette verstärkt seit August 2004 das Vertriebsteam der F-24 GmbH. Das Münchener Unternehmen entwickelt und betreibt intelligente Kommunikationsdienstleistungen - wie den europaweit führenden Alarm- und Konferenzdienst Fact24. Dr. Plette verfügt über mehr als sechs Jahre Erfahrung im Bereich Krisenmanagement und -kommunikation


Mit Kay Mattheis hat Sanyo Video Vertrieb AG (SVV) seit Juni 2004 die neu geschaffene Position des Manager Netsecure Solutions besetzt. Ab sofort verantwortet er bei dem Ahrensburger Value Added Distributor, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Firmenjubi- läum feiert, das Produktmanagement IP-basierter Videoüberwachungslösungen und den Vertriebskanal IT.


Monatsanfang
nach oben
 
Protector 09 - 2004

 
Einweihung mit Bundeskanzler

Die Dorma GmbH & Co. KG konnte zur Einweihung seines von Grundauf renovierten Verwaltungsgebäudes einen nicht alltäglichen Stargast begrüßen: Bundeskanzler Gerhard Schröder, der auch noch eine inspirierte Rede hielt.

Ganz gleich, von welcher Seite man sich dem Gelände von Dorma nähert - die Hauptverwaltung war schon zuvor durch ihre exponierte Lage auf einer Anhöhe seit ihrer Errichtung Ende der 60er Jahre ein Blickfang. Das nach dem Umbau von 25 auf über 36 Meter Höhe angewachsene Gebäude des Kölner Architekturbüros KSP Engel und Zimmermann ist jetzt zu einem regelrechten Wahrzeichen geworden: es zeigt moderne zukunftsorientierte Glasarchitektur und versinnbildlicht Firmenlogo und Produkte des größten Arbeitgebers der Stadt.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Markteintritt in Moskau
Die Klüh Service Management GmbH hat die Mehrheit an der NGW RUS, einem der führenden Moskauer Dienstleister, übernommen. Josef Klüh, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, unterzeichnete den Vertrag anlässlich des Moskau-Besuches einer Düsseldorfer Wirtschaftsdelegation. Die NGW RUS besteht seit 1992 und verfügt über einen exklusiven Kundenstamm, für den Dienstleistungen im Bereich Cleaning erbracht werden.


Ereignisdetektion im Tunnel
Ascom hat in Arbeitsgemeinschaft mit Audio Video g+m den Zuschlag für das Projekt Videosteuerung Umfahrung Flüelen (Schweiz) erhalten. Ascom ist zuständig für die Ereignisdetektion und Bildaufzeichnung, Audio Video g+m für den Videomanager. Für die Erkennung von Ereignissen im Tunnel wird das System Invis eingesetzt, welches in die bestehende Videoüberwachungsanlagen integriert wird. Im Falle des Tunnels Umfahrung Flüelen erlaubt das Ereignisdetektionssystem Invis, die Bilder der 33 Tunnelkameras auf Ausfall, stehende Fahrzeuge, Staugefahr, Stau sowie Rauch zu analysieren. Im Ereignisfall erhält die Kommandozentrale der Polizei Flüelen eine Meldung auf der Betriebsleitebene BLE, welche ebenfalls eine Lösung von Ascom ist. Die Bilder der betroffenen Kameras werden über den Videomanager gleichzeitig auf die Überwachungsmonitore aufgeschaltet und die entsprechenden Bildsequenzen automatisch archiviert. Für die Bildspeicherung werden digitale Videorecorder von der Firma Fast eingesetzt. Diese zeichnen alle Bilder der 33 Kameras in einem 24-Stunden-Ringspeicher auf.


Kameras mit UVV-Kassenzulassung
Ab sofort verfügen einige der digitalen Kameras und Videoserver von Axis über die im Bankenumfeld wichtige UVVKassenzulassung. Bereits zertifiziert sind die Modelle Axis 205, 210, 230 MPEG-2 sowie der Videoserver 241Q/S. Dass Zertifikat BGV Kassen bescheinigt den Axis-Produkten nun offiziell ihre Einsatzfähigkeit im sensiblen Kassenbereich von Kredit- und Geldinstituten. In Kürze sollen die 206M und die 211 folgen. Alle zertifizierten Produkte gehören bereits der Next Generation Produktfamilie an, die Axis seit Anfang des Jahres Zug um Zug auf dem Markt einführt.


Neue Ideen mit Schließsystemen
Mit Beloxx betritt eine neue Firma den Markt für Schließsysteme. Die Gründer Matthias Blunck und Peter Bock beschlossen, sich mit einem überschaubaren Programm völlig neu konstruierter Möbelschloss-Komponenten selbstständig zu machen. Mit der Firma Burg fanden sie einen Partner, der ihnen die benötigten Teile fertigen konnte. Zum Produktprogramm gehören Drehknöpfe, Drehstangenschlösser, Aufschraubschlösser und Hebelschlösser, die nicht nur durch ihr ästhetisches Design überzeugen, sondern auch viele gute Ideen beinhalten. So war den beiden Entwicklern wichtig, dass eine Rechts-Links-Verwendbarkeit ohne zusätzlichen Aufwand allein durch die Einsteckposition erreicht werden kann. Und dass ein einheitliches Bohrmaß Schluss mit dem unübersichtlichen Durcheinander im Katalogdschungel macht. Oder dass durch das Cosys- System die Beloxx-Schlösser sowohl mit Zylinder-Wechselkern als auch mit jedem Drehknopf verwendet werden können.


Per Fingerabdruck in die Vorlesung
Biometronix hat am Institut für Informationstechnische Systeme IIS der Fakultät für Informatik der Universität der Bundeswehr München ein biometrisches Zutrittskontrollsystem mit Fingerprint. installiert. In der Fakultät haben sich bereits über 100 Professoren, Mitarbeiter und Studenten am Zugangssystem registrieren lassen. Von einem Fingerabdruck werden charakteristische Punkte eines Fingerabdrucks verschlüsselt und zusammen mit einer PIN gespeichert. Diese Daten werden beim Benutzen des biometrischen Sicherheitssystems jedes Mal überprüft und mit den ursprünglich auf dem Server gespeicherten Informationen verglichen. Nur wenn diese Überprüfung erfolgreich ist, kann die betreffende Person den Raum betreten.


Auto-ID-Sonderschau
Systeme, Technik, Anwendungen und Lösungen rund um das Thema automatische und radiofrequente Identifikation sollen im Rahmen der Auto-ID-Sonderschau (AIS) 2004 wieder ein Messehighlight auf der LogIntern/ FachPack/ PrintPack werden. Zu den weiteren Highlights gehört auch der RFIDWorkshop Logistik im Wandel - RFID auf dem Vormarsch, Realität und Vision des Transpondereinsatzes, der sich mit den Themenschwerpunkten rund um RFID auseinandersetzt. Der Workshop findet am 30. September von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Halle 8 im Forum auf dem Messegelände der LogIntern/ FachPack/ PrintPack statt. Er wird von Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, Vorsitzender des VVL und Leiter des Fachgebiets Logistik an der Universität Dortmund sowie Jörg Hennrich, Vorstand des AIM e. V. moderiert. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro und beinhaltet eine Tageskarte für die LogIntern/FachPack/ PrintPack. Weitere Informationen und Anmeldeformular unter


Deutsche Börse setzt auf biometrische Erkennung
Schon seit Jahren authentisieren sich Angestellte der Deutschen Börse über ihren Fingerabdruck, wenn sie sich von unterwegs mit dem Notebook in das Firmennetz einloggen. Mittlerweile ist die in diesem Jahr begonnene Umrüstung der etwa 1.000 mobilen Arbeitsplätze auf ein Biometrie-System der Münchener Bromba GmbH abgeschlossen. Zum Einsatz kommen die Siemens ID Mouse - eine Computermaus mit integriertem Fingerabdrucksensor - und eine von dem Münchener Biometriespezialisten entwickelte Erkennungssoftware.


Auszeichnung und Zertifizierung
Dallmeier Electronic wurde in Ungarn und Russland zertifiziert und ausgezeichnet. In Ungarn verlieh das Prüfkomitee der Association of Hungarian Insurance Companies, basierend auf den Empfehlungen von Sachverständigen, das Mabisz Zertifikat für die digitalen Recorder DMS 180 III, DLS 6 S1, DLS 24 S1, M-DMS 4 sowie den Video-Sensor DVS 600 und das Einkanal-System DIS-1 S/ L. Mabisz in Ungarn ist vergleichbar mit VdS in Deutschland. Auf der Messe MIPS 2004 in Moskau wurde dem DMS 180 III der erste Preis für das "Beste Innovative ProduktÓ verliehen. Der Preis wurde vom russischen Dallmeier- Partner STA plus zusammmen mit Sales Manager Karlheinz Biersack entgegengenommen.


Kooperation
Die ADT Deutschland und die Isgus GmbH bieten ihre Produkte im Bereich der Zeit- und Zutrittskontrolle gemeinsam an. Isgus ermöglicht mit seinen Produkten die schnelle und vollautomatisierte Steuerung des Zeitmanagements. ADT hat mit der Marke Software House und der C-Cure-Produktlinie bereits seit einigen Jahren ein festes Standbein im Markt für Zutrittskontrollsysteme geschaffen. Beide Unternehmen wollen ein umfassendes Portfolio von Sicherheitslösungen anbieten.


Deutscher Markt im Fokus
IndigoVision hat seine Position und Aktivitäten im deutschen Markt durch zwei wichtige Entscheidungen verstärkt. Dieter Köster (Foto) übernimmt als Business Development Manager die Verantwortung für Vertrieb und technische Unterstützung in Deutschland. Zweite wesentliche Entscheidung ist die Zusammenarbeit mit der Firma Pieper als erstem Indigo Vision-Partner in Deutschland. Die Pieper GmbH ist einer der wenigen konzernfreien Anbieter auf dem deutschen Markt der Videound Sicherheitstechnologie und entwickelt, konstruiert, fertigt und installiert komplette Video- und Sicherheitssysteme für alle denkbaren Einsatzgebiete.


Umsatzstärkstes Geschäftsjahr
Die PCS Systemtechnik beendete am 30.6.2004 das Geschäftsjahr mit einem Umsatzrekord. Mit elf Millionen Euro erreichte PCS den höchsten Umsatz in ihrer Firmengeschichte. Trotz schwieriger Konjunktur und zunehmend härterem Preiskampf wurde damit das geplante Umsatzziel für das Geschäftsjahr noch um acht Prozent überschritten. PCS beschäftigte im Jahresschnitt 67 Mitarbeiter. Optimistisch schaut PCS auch auf das neue Geschäftsjahr, das mit einem überdurchschnittlichen Auftragsbestand gestartet werden konnte. Anteil an diesem Erfolg hatte bereits das auf der diesjährigen Cebit vorgestellte Intus 3400, ein iFdesignprämiertes Zeiterfassungsterminal der neuesten Generation.


Forumserie "Vernetzte Gebäudesysteme"
Traditionsgemäß führt Ackermann Clino-Systeme auch unter dem Dach der Novar die Clino-Systemforen fort. In Berlin und Düsseldorf konnten sich Fachleute aus der Sicherheits- und Kommunikationstechnik informieren und über neue Herausforderungen diskutieren. Besonderes Interesse galt dem neuen Rufsystem Clino Phon 99 und der mit xevIT Networks entwickelten Lösung zur Koppelung von Cisco-VoIP- und WLAN-Systemen. Dabei erfolgt die Signalisierung nicht über DECT-Geräte sondern über eine VoIP-TK-Anlage mit mobilen (WLAN-)Endgeräten. Dabei wird dieselbe Infrastruktur genutzt, die auch zur mobilen Pflegedatenerfassung verwendet wird, so dass ein Netz eingespart werden kann. Vorgestellt wurden außerdem Lösungen zur Integration von Fluchttürsteuerung, Zugangskontrolle und Brandmeldeanlagen in die Clino- Systeme. Weitere Veranstaltungen sind für September und Oktober geplant. Informationen, Termine und Anmeldungen unter


Biometrie bei Olympia
Die Bundesdruckerei GmbH und NEC Deutschland GmbH haben das Deutsche Haus während der Olympischen Sommerspiele 2004 mit einem biometrischem Zutritts- Kontrollsystem ausgestattet. Für den Zugang erhalten 4.500 akkreditierte Besucher bei der Anmeldung eine biometrische IDKarte. Das Akkreditierungssystem besteht aus drei Terminals vor dem Gebäude des Deutschen Hauses und Verifikationsstationen im Eingangsbereich, die mit einem Datenbankserver verbunden sind. Durch die Verknüpfung der ID-Karte mit den biometrischen Merkmalen der akkreditierten Person wird die Zutrittssicherheit des Deutschen Hauses maßgeblich erhöht.


Richtlinie für Simulationsprogramme
Der Einsatz rechnergestützter Verfahren als Nachweis von Entfluchtungsdauern, wie er sich zusätzlich zur Einhaltung der bauordnungsrechtlichen Anforderungen empfiehlt, hat sich als häufig angewandte Methode des vorbeugenden Brandschutzes etabliert. Dabei stellt der Einsatz dieser Verfahren die Bauaufsichtsbehörden vor zahlreiche Herausforderungen bei der Beurteilung der Richtigkeit der Ergebnisse. Richtlinien, die die Anwendung solcher Simulationsprogramme beschreiben, gab es bisher nicht. Um diese Situation zu verbessern gründeten Initiatoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das RiMEA-Projekt (Richtlinie für Mikroskopische Entfluchtungs-Analysen). Über die Homepage www.rimea.de können Interessierte unentgeltlich an der Erstellung mitwirken.


Anspruchsvolle Sicherheit erhöht Umsatz
Die Securiton GmbH konnte trotz zunehmenden Preisdrucks ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um 12,9 Prozent auf etwa 22,5 Millionen Euro erhöhen. Das Ergebnis vor Steuern hat sich aufgrund weiterer Produktivitätssteigerungen und Kosteneinsparungen deutlich verbessert. Der Anteil der Einbruchmeldeanlagen am Gesamtumsatz hat sich wie allgemein in der Branche verringert, während der Brandmeldebereich weiter zunahm. Im Systemgeschäft konnten zwei mehrjährige Großprojekte erfolgreich abgeschlossen werden. Bei Sicherheitsleitsystemen (SLS) war eine Steigerung um mehr als 100 Prozent zu verzeichnen. Außerdem erhielt Securiton die Zertifizierung nach KTA für kerntechnische Anlagen.


IP-Überwachungslösung im Dragao Stadion in Porto
Der portugiesische Fußballverein und Champions League-Gewinner FC Porto setzt auf Sicherheitstechnik von Sony: In dem gerade vor der Europameisterschaft fertig gestellten Dragao Stadion mit 52.000 Sitzplätzen hat das Sicherheitspersonal mit Hilfe einer modernen IP-Überwachungslösung stets die Lage im Stadion und dem direkten Umfeld genau im Blick. Die Club- Führung und die verantwortliche Baufirma Porto Estadio entschieden sich nach Gesprächen mit Sony und seinen Partnern für eine moderne Sicherheitslösung, bei der die Kameras über ein IP-Netzwerk verknüpft und komfortabel via PC gesteuert werden. Sony lieferte 139 IP-Kameras inklusive wetterfesten Gehäusen, die Management-Software RealShotTM Manager (RSM), sechs Server/ Data Storage Units und die dazugehörigen Displays.


Unternehmensschutz in Zeiten der Infogesellschaft
Die ganzheitliche Betrachtung der Sicherheit in Unternehmen steht im Mittelpunkt des von der DIHK, dem ASW und der Timekontor AG initiierten Kongresses TrustD@y, der am 29. und 30. September 2004 in Berlin stattfindet. Zu den Themen gehören Erfahrungsberichte (unter anderem Iriserkennungs- Projekt Flughafen Frankfurt) und praxisorientierte Workshops (Sicherheitsfaktor Mensch, vernetzte Welten, Produktions- und Gebäudesicherheit). Die Fokussierung erfolgt auf die wichtigsten Themen und Trends im Bereich Sicherheit wie sichere Dokumente und Transaktionen, Virenschutz und physikalische Sicherheit. Persönliche Gespräche mit Sicherheitsexperten und die exklusiven Ergebnisse der Entscheiderbefragung sowie eine Fachaustellung runden das Programm ab. Agenda und Anmeldeformular sind verfügbar unter


Tagung zu Intercom und Personen Notsignalanlagen
Am 23. September veranstaltet der VfS (Verband für Sicherheitstechnik) in Nürnberg die 30. Nutzerinformationsveranstaltung zu Intercom und Personen- Notsignalanlagen. Die eintägige Veranstaltung wird in neun Fachvorträgen sowohl über Technik, Einsatzgebiete und Schnittstellen zu Management- Systemen informieren als auch Anwendererfahrungen auf die Tagesordnung bringen. Auf einer begleitenden Ausstellung zeigen führende Hersteller, wie Intercom und Personen- Notsignalanlagen sicherheitstechnische und Kommunikationprobleme lösen können.


Eröffnungsparty und Händler Treffen
Videotec hat mit einer großen Feier die Eröffnung seines neuen Hauptquartieres begangen. Der größte CCTV-Hersteller Italiens will mit dem Umzug in das 13.000 Quadratmeter große neue Gebäude der weltweiten Nachfrage und damit verbundenen Expansion Rechnung tragen. Neben einer Produktionsstätte in Tunesien gibt es Büros in Frankreich, Hongkong und in den USA, die die steigende Nachfrage befriedigen. Auf dem die Veranstaltung begleitenden Kongress stellte Sales Manager Enrico Dani als Schlüsselfaktoren für den Erfolg besonders die Kundennähe, die Innovationskraft, die Qualität und den Preis der Produkte seines Unternehmens heraus. Ein wichtiges Ziel soll sein, 90 Prozent der Produkte innerhalb von 24 Stunden liefern zu können.


Strategische Vertriebspartnerschaft
Die CBC Deutschland GmbH und die Videte IT AG vereinbarten eine strategische Vertriebspartnerschaft. Ab sofort kann das gesamte Produktportfolio der Videte IT AG über die CBC Deutschland bestellt werden. Mit den Produktlinien DTS und Idip reicht das Videte-Produktportfolio über alle drei Segmente des Videoüberwachungsmarktes: vom Low-Cost-Bereich, über den Bereich mittlerer Überwachungsanwendungen bis hin zu komplexen High-End-Lösungen. Videte zeigt sich davon überzeugt, mit CBC, dem Hersteller der Marken Ganz und Computar, nicht nur einen der führenden Hersteller und Distributoren für CCTV-Lösungen in Mittel- und Osteuropa gefunden zu haben, sondern auch einen weiteren leistungsfähigen und zuverlässigen Partner zu haben, mit dem sich der Vertrieb der Produktlinien europaweit optimieren lässt.


Kooperation für Vermietung und Vertrieb
Seit vielen Jahren werden in Deutschland die Metalldetektoren des italienischen Weltmarktführers CEIA durch die in Karlsruhe ansässige G.I.A.C.-KA GmbH vertrieben. Eine enge Kooperation mit der F.E.L.I.X Development GmbH erweitert nun erheblich das Angebotsspektrum. Im Rahmen der Zusammenarbeit beider Unternehmen obliegt der F.E.L.I.X Development GmbH in Zukunft die Vermietung von Einzelgeräten und Komplettlösungen für den Konferenz- und Veranstaltungsschutz. Das Verleihspektrum erstreckt sich dabei von einzelnen Metalldetektor-Tor- und Handsonden bis hin zu umfassenden Zutrittskontrollsystemen, Transportleistungen, den fachkundigen Auf- und Abbau sowie die technische Überwachung übernehmen dabei die Sicherheitstechniker der F.E.L.I.X Development GmbH. Den Vertrieb von Zutrittskontrolllösungen der G.I.A.C.-KA GmbH unterstützt F.E.L.I.X mit ihrem umfangreichen Consulting- Angebot.


Zutrittskontrolle für Fußball-EM
Coimbra war zusammen mit acht weiteren portugiesischen Städten Austragungsort der Fußball-EM 2004. Für dieses sportliche Ereignis ließ Coimbras Stadtverwaltung ihr Stadion sanieren und umbauen. Für die Zutrittskontrolle der Besucher wurden an allen Eingängen Drehkreuze von Kaba Gallenschütz installiert. Die Lösung besteht aus 34 doppelten Kentaur FTS-L02. Das Personenleitelement ist gleichzeitig eine abschließbare Tür. Bei offener Tür sind die Kartenleser bequem zu b e d i e n e n , Vordrängeln ist nicht möglich. Im geschlossenen Zustand befinden sich die Leser innen, vor Vandalismus und Wetter geschützt.


Heinz Spitz ist ab sofort bei Geutebrück als Key Market Manager für Konzept und Vertrieb branchenspezifischer Videolösungen verantwortlich. Hier beeinflusst er maßgeblich die Branchenorientierung, insbesondere auch für die Logistik mit der videodokumentierten Funkscannerortung und der videogestützten Equipmentverfolgung.

HID hat Tam Hulusi als neuen Executive Vice President für Rechtsfragen des geistigen Eigentums vorgestellt. In seiner neuen Position wird Hulusi an der Entwicklung und der Ausweitung von HIDs weltweitem Technologie-Bestand für Kunden und Partner mitwirken.

Nedap hat Kester Brands als neuen Account- Manager im Security- Management- Team eingestellt. Er wird sich auf den Ausbau und die Festigung der Marktposition von Nedap in Süddeutschland konzentrieren.

Vom 23. bis 26. September wird im spanischen Bilbao die 16. Ferroforma Internationale Hartwarenmesse stattfinden. Im Bilbao Exhibition Center werden 1.321 Firmen aus 29 Ländern erwartet. Das Angebot wird die drei Bereiche Hartwaren, Industrie-Zulieferteile und DIY umfassen.

Monatsanfang
nach oben
 
Protector 07/08 - 2004

 
Standardisierte Bildempfangszentrale

Nach langen Diskussionen und fast genau vier Jahren vorbereitender Arbeit ist ein Durchbruch beim Streit um eine einheitliche Bildempfangszentrale in Notrufleitstellen gelungen.

Der Koordinierungsausschuss Bildübertragung (KA-Bild) hat das Interessenbekundungsverfahren zur Einführung einer einheitlichen Bildempfangszentrale erfolgreich abgeschlossen. Fast genau nach vier Jahren vorbereitender Arbeit empfiehlt der KA-Bild einstimmig die Bildempfangs-Zentrale der Accellence Technologies GmbH aus Garbsen den Landesinnenministern zur bundesweiten Einführung. Accellence hat nach einhelliger Auffassung des KABild in enger Abstimmung mit der Polizei und mit Forwiss das überzeugendste Angebot und die eindrucksvollste Produktpräsentation abgegeben.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Interview
"Auf lange Sicht unabhängig"

Dallmeier Electronic bezieht im August einen neuen - deutlich größeren - Produktionsstandort in Regensburg. PROTECTOR sprach aus diesem Anlass mit dem Inhaber der Firma, Dieter Dallmeier, über die strategische Richtung des Unternehmens sowie das immer wieder heiß diskutierte Thema VdS-Norm für digitale Videorecorder.

PROTECTOR: Die VdS-Norm für digitale Videorecorder hat sich bisher noch nicht am Markt durchgesetzt. Wird sie das Ihrer Meinung nach noch tun und warum?
Dieter Dallmeier: Die VdS-Norm setzt sich durch, da bin ich mir ganz sicher. In der Videotechnik wurden bisher nur die geringeren Anforderungen nach den Bestimmungen der IT-Technik erfüllt. Gegenüber diesen Prüfmethoden gelten für die VdS-Zertifizierung die vergleichsweise deutlich strengeren europäischen Normen der Sicherheitstechnik. Die Kalagate-Zulassung ist ein weiteres Beispiel, dass sich Zertifizierungen nach diesen Normen im Markt etablieren und eine immer wichtigere Rolle spielen. Den Grund sehe ich darin, dass ein zertifiziertes System dem Anwender Hochwertigkeit und Zuverlässigkeit garantiert: unablässliche Faktoren in der Sicherheitsbranche beziehungsweise bei der Videoüberwachung. Eine Zertifizierung erleichtert die Vergleichbarkeit von Produkten und sichert ein Mindestniveau an Qualität. Außerdem tut man sich als Hersteller mit entsprechenden Zertifizierungen auch im Ausland leichter. Australien oder auch die Balkan-Länder orientieren sich bereits sehr stark an den VdS-Vorschriften. Man darf nicht vergessen, dass wir uns im Sicherheitsbereich bewegen. Dafür benötigt man entsprechende Lösungen. Wer da mit Steckkarten- DVRs ankommt, verstößt häufig schon gegen einfachste Vorschriften, wie die EMV-Zulassung. Das hat mit Sicherheit nichts zu tun. Wir dürfen meines Erachtens nicht von einem hohen Qualitätsanspruch weggehen. Wir sind alle für den Markt verantwortlich.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
150-jähriges Jubiläum

Es finden sich in Deutschland viele Unternehmen, die 150 Jahre und älter sind. Recht überschaubar allerdings ist die Zahl derer, die derart lange im Eigentum der Gründerfamilie stehen. Wie eben Winkhaus, das im Jahre 2004 sein 150-jähriges Jubiläum feiert.

Der Firmengründer August Winkhaus eröffnete 1854 im westfälischen Halver ein Kommissionsgeschäft für Eisenwaren, in dem er insbesondere Vorhangschlösser verkaufte. Einige Jahre später verlegte sein Sohn Rudolf das Unternehmen nach Münster, wo er in einer kleinen Fabrik die Fertigung von Vorhangschlössern aufnahm. In der westfälischen Universitätsstadt fand dann auch eine von insgesamt 13 europaweiten Jubiläumsfeiern statt. Neben zahlreichen Geschäftspartnern waren hier auch der Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Dr. Christian Brehmer, und Münsters Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann anwesend, um die große Bedeutung der Unternehmensgruppe Winkhaus für die Region zu dokumentieren.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Security 2004
Die weltweit größte Sicherheitsmesse, die Security in Essen (5. bis 8. Oktober) wirft ihre Schatten voraus. Sie wird auch in diesem Jahr auf Wachstumskurs blei ben. Auf der Vorpressekonferenz in Essen gab der Veranstalter, die Messe Essen GmbH, an, dass sich voraussichtlich mehr Aussteller als im Jahr 2002 mit 952 beteiligen werden. Ein besonderes Wachstum erwartet man bei Herstellern aus dem fernen Osten, die sich verstärkt in Europa engagieren wollen. Allein 50 Teilnehmer kommen aus Taiwan, berichtete Dr. Joachim Hennecke, Vorsit zender der Geschäftsführung der Messe Essen GmbH. Messebeiratsvorsitzender Uwe Glock (Bosch Sicherheitssysteme) erwartet, dass das Branchenwachstum im laufenden Jahr etwas höher ausfällt als in den beiden Vorjahren. Brandmelde technik und Bewachungsdienstleistungen hatten 2003 den Umsatz der auf der Security vertretenen Branchen um drei Prozent gegenüber 2001 auf 9,5 Milliarden Euro steigen lassen.
Kongress
Mit 17 Themenschwerpunkten und fast 100 Fachvorträgen zu nahezu allen Bereichen unternehmerischer Sicherheit wird der diesjährige Kongress der größte seiner Art im deutschsprachigen Raum sein und Anregungen zur Optimierung und Ökonomisierung betrieblicher Sicherheit liefern sowie aktuelle Trends und Entwicklungen zeigen. Neu im Programm sind die Themen "Sicherheit und Hochverfügbarkeit in der IT", "Sicherheit in der Logistik" sowie in "kleinen und mittelständischen Unternehmen" und der "Anlagentechnische Brandschutz". Der PROTECTOR wird in den kommenden Heften ausführlich über die Security berichten. In der September-Ausgabe werden führende Branchenvertreter in Interviews ihre Erwartungen an die Messe kundtun. Das Oktober-Heft ist wieder ein umfangreicher Messeführer, der Ihnen das Angebot der Messe übersichtlich nach Hallen geordnet nahe bringt. Parallel können Sie sich wieder auf unserem Online-Messeführer informieren, der ab Ende August gestartet wird.

Messe Infos
Termin: 5. bis 8. Oktober 2004
Ort: Messe Essen
Öffnungszeiten: 5. bis 7.10. 9.00 bis 18.00 Uhr; 8.10. von 9.00 bis 16.00 Uhr
Eintrittspreise: Tageskarte 21,- Euro, Dauerkarte 50,- Euro
Veranstalter: Messe Essen GmbH
Telefon: +49 1805 221514
E-mail: info@messe-essen.de
Internet: www.security-messe.de

Übernahme
Der Bosch-Geschäftsbereich Sicherheitssysteme hat 100 Prozent des Aktienkapitals der Video Communication Systems AG (VCS) erworben. VCS ist einer der führenden Anbieter im Bereich der netzwerkgestützten Videoüberwachung. Das Unternehmen erzielte 2003 einen Umsatz von rund acht Millionen Euro und beschäftigt 40 Mitarbeiter. Das Produktprogramm umfasst Videoserver, digitale Videorecorder (DVR), netzwerkbasierte Videorecorder (NVR) und Videomanagementsysteme.


Oxford University mit neuem CCTV-System
Oxford University hat seine CCTVÜberwachungsanlage aufgerüstet und in ein digitales System gewandelt. Mit dabei sind digitale Videorecorder von Dedicated Micros. Vier BX2 unterstützen 60 Kameras, die ein wachsames Auge auf den Campus werfen. Die Anforderungen an das alte analoge System wurden mit der Verdopplung der Kamerazahl auf 60 zu groß. Die Sicherheitsverantwortlichen wollten die Videoanlage aus einer zentralen Leitstelle und einer Backup-Leitstelle gleichzeitig überwachen, was zu der Entscheidung führte, ein Netzwerk-basiertes System einzusetzen. Die Bilder können über ein VPN an jeder Stelle des Netzwerkes von berechtigten Personen eingesehen werden, was bei den über die gesamte Stadt verstreuten Universitätsgebäuden ein unschätzbarer Vorteil ist. Zudem existiert eine LWL-Verbindung zur örtlichen Polizei.


Rezessivem Trend entzogen
Giesecke & Devrient (G&D) hat im Geschäftsjahr 2003 gute Zahlen erwirtschaftet. So konnte das Unternehmen den Jahresüberschuss auf 28,2 Millionen Euro steigern. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Ergebnisverbesserung von 20 Prozent. Der Umsatz ging in Relation zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro zurück. Dies lässt sich im wesentlichen auf Währungseffekte zurückführen. Bereinigt liegt der Umsatz vier Prozent über den Zahlen von 2002. Rund 87 Prozent des Umsatzes wurden im Ausland erzielt. Für das laufende Jahr erwartet G&D steigende Umsätze.


Netzwerkbasierte Videoüberwachung im Berliner Style Store
Über ein neues IP-gestütztes, netzwerkbasiertes Videoüberwachungs- System verfügt jetzt das Sony Style Store im Sony Center in Berlin. Die Anlage umfasst insgesamt 20 Kameras und wird über drei PCs gesteuert, die mit der Realshot Manager Software, einer von Sony entwickelten Management-Software für Videoüberwachung über IP, ausgestattet sind. Fünf Netzwerkkameras SNC-RZ30P, elf Netzwerkkameras SNC-VL 1 OP sowie vier Dome Kameras SSC-CD33VP wurden in den Räumen des Style Store installiert und direkt an ein Netzwerk angeschlossen. Die vorhandenen, herkömmlichen Videoüberwachungs-Kameras konnten über zwei Video Network Stationen SNTV304 in die Anlage integriert werden.